SAP Berechtigungen Alten Stand lesen und mit den neuen Daten abgleichen - SAP Basis

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Alten Stand lesen und mit den neuen Daten abgleichen
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Da Entwicklerberechtigungen einer Vollberechtigung entsprechen, sollten diese nur restriktiv vergeben werden. Dies gilt vor allen Dingen für die Berechtigung zum „Debugging mit Replace“ (siehe „Gesetzes kritische Berechtigungen“). Das Risiko durch falsch vergebene Entwicklerberechtigungen ist auch durch das Wegfallen des Zusatz-Schutzes über Entwickler- und Objektschlüssel in S/4 HANA Systemen gestiegen (siehe u.a. SAP-Hinweis 2309060). Entwicklerberechtigungen für originale SAP-Objekte sollten hier also nur noch auf Antrag vergeben werden, um unautorisierte Modifikationen zu vermeiden. Falls Entwicklerschlüssel in dem vorhandenen SAP-Release also noch relevant sind, sollten zunächst die vorhandenen Entwicklerschlüssel in der Tabelle DEVACCESS überprüft und mit den für die Entwicklung vorgesehenen Benutzern abgeglichen werden.

Spielen Sie den SAP-Hinweis 1171185 in Ihr ZBV-System ein. Mit diesem Hinweis wird der Report RSUSR_SYSINFO_LICENSE ausgeliefert, der die Nutzertypen aus den an die ZBV angeschlossenen Systemen abruft und anzeigt. Zusätzlich muss allerdings der SAP-Hinweis 1307693, der neue Funktionalitäten der Lizenzvermessung enthält, auf den an die ZBV angeschlossenen Tochtersystemen installiert sein. Ergänzend müssen Sie gegebenenfalls die Berechtigungen der Benutzer in den RFC-Verbindungen zu den Tochtersystemen der ZBV um die Berechtigung zum Objekt S_RFC mit den Funktionsgruppen SUNI und SLIM_REMOTE_USERTYPES erweitern. Sollte der SAPHinweis 1307693 auf einem Tochtersystem nicht installiert oder die Berechtigungen des RFC-Benutzers nicht entsprechend angepasst worden sein, gibt der Report RSUSR_SYSINFO_LICENSE im Anwendungs-Log (Transaktion SLG1) eine entsprechende Warnung aus.
Den Zeitstempel in der Transaktion SU25 verwenden
Sie können eine signierte E-Mail an das System, dem Sie das Zertifikat bekannt machen möchten, versenden. Dies ist z. B. bei der Einbindung von E-Mail-Adressen außerhalb Ihrer Organisation eine sinnvolle Alternative. Voraussetzung für diese Lösung ist, dass für Ihr SAP-System ein Signaturzertifikat existiert, in dessen Zertifikatsliste das Certificate-Authority-Zertifikat – bzw. die Zertifikate – Ihrer Anwender importiert worden sind.

Im Vorfeld wurden im Gros wichtige SAP Reports zum Thema Rollen- und Berechtigungsverwaltung vorgestellt. Da diese und das gesamte SAP System bekannterweise auf dem ABAP Coding aufbauen, ist die Analyse des Quellcodes, besonders bei der Nutzung von Eigenentwicklungen, genauso wichtig. Diese Inhouse Entwicklungen stellen oftmals gravierende Sicherheitslücken dar, da sie nur unzureichende Berechtigungsprüfungen im Coding besitzen. Um nach expliziten Strings zu suchen und die Eigenentwicklungen entsprechend zu kategorisieren kann der Report RS_ABAP_SOURCE_SCAN genutzt werden. Dadurch können vorhanden Programme im Backend nach gezielten Prüfmustern durch den Berechtigungsadministrator explizit überprüft und etwaige Fehlstellungen durch die entsprechenden Entwickler bereinigt werden. Berechtigungsrelevante Prüfmuster bei solch einem Scan sind bspw. “AUTHORITY-CHECK“ oder SQL Statements wie SELECT, UPDATE oder DELETE. Erstere prüft, ob überhaupt Berechtigungsprüfungen im Quellcode vorhanden sind. Die Prüfung auf Open SQL Muster analysiert die Codestruktur auf direkte SELECT, MODIFY oder INSERT Anweisungen, die vermieden bzw. berechtigungsseitig geschützt werden müssen. Die Best Practice Maßnahme ist in diesem Fall die Verwendung von SAP BAPIs. Das präventive Best Practice Vorgehen wäre es, Entwickler und Berechtigungsadministratoren schon während der Konzeptionierung der Eigenentwicklung gleichermaßen zu involvieren.

Mit "Shortcut for SAP systems" können Sie die Zuweisung von Rollen nach einem Go-Live automatisieren.

Mit dem SAP-Hinweis 1711620 wird die Funktionalität einer SAP_NEW-Rolle ausgeliefert, die die Funktion des SAP_NEW-Profils ablöst.

Hierdurch ist eine grundlegende Prüfung und Überarbeitung des Berechtigungskonzeptes zwingend notwendig, um dieses Konzept an die neue Konstellation und Systemumgebung anzupassen und dieses weiter lauffähig und wartbar zu halten.
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