SAP Berechtigungen Ausführbare Transaktionscodes ermitteln - SAP Basis

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Ausführbare Transaktionscodes ermitteln
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Berechtigungen für Datenbankobjekte (Object Privileges): Object Privileges sind SQL-Berechtigungen, die den Zugriff auf und das Ändern von Datenbankobjekten (als Ganzes) steuern. Der jeweilige Objekttyp (Tabelle, View, Prozedur) bestimmt, welche Datenbankoperationen berechtigt werden können. Datenbankoperationen sind z. B. SELECT, UPDATE, ALTER, DROP und DEBUG.

Berechtigungen werden in einem Unternehmen üblicherweise nicht für Individuen, sondern für Rollen vergeben. Eine Rolle beschreibt Arbeitsplätze oder Positionen innerhalb der Organisation. Eine oder mehrere Personen können eine Rolle innehaben und verfügen damit über die der Rolle zugeordneten Zugangsberechtigungen. Das Berechtigungsprofil (die Anzahl an Berechtigungen) einer Rolle beinhaltet alle Berechtigungsobjekte, die zur Ausführung der Transaktionen erforderlich sind. Mittels eines Profilgenerators (Transaktion PFCG) lässt sich die Erstellung des Berechtigungsprofils in SAP automatisieren.
Auswertungen von Berechtigungen und Benutzerstammsätzen
Die indirekte Rollenvergabe verwendet für die Zuweisung der PFCG-Rollen zu den entsprechenden Anwendern die Auswertungswege PROFLO und PROFLINT. Diese Auswertungswege ignorieren allerdings das Objekt CP (zentrale Person), die den Geschäftspartner in SAP CRM darstellt. In Transaktion PFUD, die für den Benutzerabgleich sorgt, werden die Auswertungswege US_ACTGR und SAP_TAGT verwendet. Auch hier ist das Objekt CP nicht bekannt.

Müssen die Berechtigungen für eine selbst entwickelte UI-Komponente für den SAP CRM Web Client immer manuell gepflegt werden? Nicht unbedingt – wenn Sie sie als Vorschlagswerte für externe Services definieren. Haben Sie in SAP CRM eigene UI-Komponenten im Kundennamensraum entwickelt, und möchten Sie diese nun über den Standardprozess berechtigen, d. h. mithilfe des Reports CRMD_UI_ROLE_PREPARE ein Rollenmenü für eine PFCG-Rolle erstellen, müssen Sie zunächst einige Vorarbeiten leisten. Wenn Sie den Report ausführen, werden Sie feststellen, dass die externen Services zu Ihren Eigenentwicklungen nicht vorhanden sind und somit auch nicht im Rollenmenü auftauchen. Der einzige Weg zur Berechtigung Ihrer UI-Komponenten wäre nun ein manuelles Pflegen des Berechtigungsobjekts UIU_COMP. Jedoch können Sie Ihre eigenen UI-Komponenten als externe Services mit Vorschlagswerten in der Transaktion SU24 pflegen und sich diese Informationen in der PFCG-Rollenpflege zunutze machen.

Im Go-Live ist die Zuweisung notwendiger Berechtigungen besonders zeitkritisch. Die Anwendung "Shortcut for SAP systems" hält dafür Funktionen bereit, so dass der Go-Live nicht wegen fehlender Berechtigungen ins Stocken gerät.

In diesen beiden Werten werden die Zugriffsarten des Berechtigungsobjekt S_DATASET zusammengefasst.

Befanden sich vor dem Abmischvorgang bereits Berechtigungen im Pflegestatus Standard (dies gilt sowohl für Aktiv als auch für Inaktiv) oder Inaktiv Standard, vergleicht das zugrunde liegende Programm die Werte und den dazugehörigen Pflegestatus aller Berechtigungsfelder und prüft so, in wieweit neue Vorschlagswerte in der Transaktion SU24 vorhanden sind und ob somit neue Berechtigungsfelder ergänzt werden müssen.
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